Krieg & Frieden

Es wird gerade wieder viel über Krieg und Frieden diskutiert.

Wo ist deine Position?

Wo ist deine Rolle in diesem Spiel?

Vielleicht kann ich mit diesem Artikel dir einen möglichen Weg aufzeigen, mit dem wir den Frieden in die Welt bringen und dort etablieren.

Ich meditiere nun 34 Jahre, damit habe ich mehr Jahre mit Meditation verbracht als ohne. Aus diesem Grund ist meine Weltanschauung natürlich auch von den Schriften und dem Yoga geprägt. Ich lade dich dazu ein diesen Artikel mit einer wohlwollenden Neutralität zu lesen, ohne gleich auf kleinere Details zu reagieren. Es ist ein Angebot Einsicht zu bekommen, in eine für dich vielleicht neuen Weltansicht. Lasse es auf dich wirken.

Vielleicht hattest du schon die erste Reaktion, als ich oben das Wort „Spiel“ verwendet habe im Zusammenhang mit „Krieg und Frieden“ Ich möchte versuchen es dir zu erklären. Natürlich sterben Menschen, was ganz furchtbar ist. Es fallen Bomben und Kinder werden getroffen.

Nach der indischen, hinduistischen und auch der buddhistischen Weltanschauung stirbt aber niemand. Wir wechseln nur die Kleider (unsere Körper), die Seele aber, die ewig ist, zieht weiter und ist unzerstörbar. Von daher ist Krieg erschreckend, da wir Angst vor Schmerz, Leid und Tod haben.

Leider gibt es Krieg und Kampf bereits so lange, wie es die Menschen gibt. Kein Konzept, keine Regierung, keine Philosophie hat es bisher geschafft dauerhaften Frieden zu erschaffen. Woran mag das liegen? Ich komme jetzt zu einem zweiten, wesentlichen Punkt in der hinduistischen/ yogischen Weltenansicht:

Alles was uns im Außen begegnet ist nur eine Ausdrucksform unseres Innenfeldes. Die Welt der Erscheinung ist nur ein Theaterstück, welches uns lehren soll, unsere Seelenreise fortzusetzen. Die Seele darf sich entwickeln und in die Moksha, in die Befreiung, geführt werden. Das allein ist unsere Aufgabe. Kommen wir von dem Weg ab, entsteht Chaos in unserem Leben. Es passieren „Unfälle“. Dinge, die in uns Widerstände auslösen begegnen uns im Alltag. Warum? Damit wir in unserem Innenfeld nach der Ursache suchen und unsere Seele Schicht für Schicht freilegen. Die Widerstände in uns, sind also Schatten, die sich auf unsere Seele gesetzt haben und uns nicht unsere wahre Natur erkennen lassen.

Was im Mikrokosmos (unsere Persönlichkeit) existiert, reflektiert sich auch Makrokosmos (Welt der Erscheinung). Das würde bedeuten, dass erst wenn alle Menschen reinen Herzens sind und die Liebe in sich tragen auch im Außen Frieden einkehrt. Der Islam spricht von Jihad, dem heiligen Krieg. Irrtümlicherweise wird auch dieser Krieg im Außen geführt, obwohl Mohammed von dem inneren Krieg gesprochen hat. Dem Kampf gegen die inneren Feinde, die wir auch aus dem Yoga kennen (Kama – Lust; Krodha – Wut; Lobha – Gier; Moha – Wahn; Moda – Stolz; Matsarya – Neid).

Sollte dieser Ansatz stimmen, würde es nichts bringen mit Friedensplakaten umherzulaufen oder andere in Diskussionen zu überzeugen eine andere Haltung einzunehmen. Schon gar nicht wäre es möglich andere Menschen mit Waffengewalt eine andere Gesinnung aufzudrücken. Der Mensch liebt es die Probleme im Außen zu finden und mit seinem dicken Finger darauf zu zeigen. Er entdeckt Feinde, Systemgegner, Gefährder, politisch Unkorrekte etc. Eigentlich ist dies aber immer nur eine Technik, um von den eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Wir suchen den Feind nicht in uns. Warum auch, es ist ja viel bequemer ihn nach außen zu projizieren und Steine auf ihn zu werfen (oder Bomben). Diese Prozesse laufen seit Jahrtausenden ab. Die Führer, Despoten, Könige haben diese Technik immer angewendet, um von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken. Ganze Völker werden verdammt und als Sündenbock hingestellt. Die Juden, die Palästinenser, die Islamisten, die Rechten, die Linken etc. etc. Das „Fingerzeigen“ führt zur Spaltung. Spaltung führt zu Ablehnung und final zum Krieg. Dies ist der Weg, der uns ins Verderben führt.

Was wäre, wenn die Kriege in der Ukraine und in Syrien, Mali nur Ausdruck wären der vielen Ablehnung und Spaltung, die wir in uns tragen? Wenn die Erde nur ein Körper ist und du eine Zelle in einem großen Körper, die Welt der Erscheinung nur die Oberfläche, könnte dann nicht der ausgebrochene Krieg verglichen werden mit einem Eiterpickel, der gerade aufgeplatzt ist? Ausdruck des Hasses und der Ablehnung, die die Menschen weltweit in ihren Herzen tragen? Die Aufmerksamkeit auf dem Außen zu richten, bedeutet seine Energie zu verschwenden und sich mit Mythen einzulassen.

Wenn wir es jetzt nicht schaffen uns zu besinnen und den Weg nach Innen anzutreten, sehe ich sehr dunkle Wolken am Himmel der Menschheit.

Jetzt ist die Zeit der Prophezeiungen. Jetzt ist die Zeit, wo das Param Chaitanya, die universelle Energie der Liebe, ihr größtes Potenzial ausschüttet. Du kannst dich jetzt dafür entscheiden den Weg zu gehen und das Satya-Yuga – das Zeitalter der Wahrheit hier auf der Erde zu etablieren.

Sei ehrlich mit dir selbst. Schaue ehrlich auf dein SELBST.

Hast du es schon verwirklicht?

Trägst du die bedingungslose Liebe in deinem Herzen?

Auf was legst du deine Aufmerksamkeit? Denkst du auch ein Putin ist schuld? Oder der Amerikaner ist der Kriegstreiber? Glaubst du noch es geht um den „Kampf zweier Systeme“?

Das ist Gedankengut von gestern. Alle Theorien bringen uns nur näher an den Abgrund. Heute sind wir im Luftzeitalter. Alles verfeinstöfflicht sich. Du darfst den Krieg in dir suchen und beenden.

Wo hattest du das letzte Mal Streit?

Wo bist du noch in der Vermeidungsstrategie?

Suche die Widerstände in dir.

Es gibt ein yogisches Sprichwort: „wenn du glaubst du seist erleuchtet, verbringe eine Woche im Haus deiner Eltern“. Nichts holt tief vergrabene Leichen und alte Muster schneller aus dem Keller, wie ein paar Tage in der Mitte unserer heiß geliebten Verwandtschaft. Die Menschen, die uns am nächsten stehen, kennen unsere Schwächen am besten und drücken schneller die „roten Knöpfe“.

Hinterfrage deine Einstellung zu deinen Freunden, Familie, deinem Partner. Bist du dort überall im reinen? Denke an Nachbarn, Kollegen, Vereinsmitglieder. An welcher Stelle entstehen negative Gefühle? Wo sind die Ursachen? Impfgegner, Politiker, Legislative, an welcher Stelle bist DU nicht im Frieden?

Es ist eine große Chance für dich diese Zeit der Transformation zu nutzen.  Alle Schriften sagen: „erkennen dich Selbst“. Der Friede darf sich auf deinem zentralen Nervensystem ausdrücken. Erst wenn DU den Frieden in dir trägst, stahlst DU ihn aus.

Wir laden dich ein JETZT mit deiner Reise zum Selbst zu beginnen. Wir bieten am 1.3.2022, am heiligen Shivaratri-Fest, eine gemeinsame Friedensmeditation an. Nutze die Chance.

Hol dir den Frieden in dein Herz!

Dienstag, den 1.3.2022, 20:00 Uhr online über diesen Zoom-Link live aus dem SAMPURNA.

Wir freuen uns auf dich!

Dein Sven-Oliver

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